Zurück zu uns…

unser Urlaub begann zwar mit einigen Hindernissen, aber wir hatte eine tolle Zeit. An einem Tag gingen wir im Roten Meer schnorcheln, so richtig Touri-Mässig. Doch es war toll unser Kleiner tastete sich an das ganze unglaublich heran und zeigte auf beeindruckende Art und Weise was es heißt ein Kind zu haben, dass das Urvertrauen in seine Eltern einfach hat, die beiden anderen auch, aber er sprach darüber, er erklärte mir jeden Schritt den er machen wollte um sich das schnorcheln am Riff zu trauen.

Also einer von uns musste in der Nähe sein max 1 m denn , „wenn Papa oder Du da seit, kann mir ja eh nichts passieren!“, nächster Schritt Taucherbrille aufsetzen und ohne Schnorchel ins Wasser schauen, “ Mama. es muss sich schon lohnen das Risiko einzugehen!“, Schnorchel, ok die Flossen waren ihm suspekt und sie blieben im Boot.

Und dann schwammen wir ganz dicht, „Mama, wie eine Delphin-Familie“, das war ja schon einfach ein tolles Erlebnis dieses Kind mit seinen unglaublichen Gedanken z erleben, doch wir sahen noch etwas eine reisen große Wasserschildkröte schwamm mit uns, ihre rechte Fordere „Flosse“/“Fuss“ war verstümmelt und dennoch war sie einfach nur atemberaubend schön. „Man muss nicht perfekt sein- um schön und beeindruckend zu sein“, sagte meine Tochter hierzu nur und machte damit diesen Tag zu meinem Tag.

Denn nicht nur das wir einfach sehen konnten wir unglaublich schön die Welt, die Natur ist an der wir so fleissig vorbei rennen, ich sah auch das wir Rabeneltern einen verdammt guten „Job“ bei unseren Kindern gemacht haben.

Was mich aber wirklich entsetzt hat war eine Familie die mit zwei Kindern im Alter von 8-10 Jahren diese Schnorcheltour mitgemacht haben und die Kinder nicht schwimmen konnten. Neben der Tatsache das ich der Ansicht bin das jedes Kind zumindest mit dem Eintritt in die Grundschule das Seepferdchen haben sollte (und nein es ist nicht die Aufgabe der Schule dies zu tun), finde ich es gemein wenn Eltern ihren Kindern einen solchen Ausflug antun, diese beiden Mädels sahen bei schlappen 40Grad auf einem Boot mit Schwimmwesten und mussten allen anderen zuschauen, wenn dies eine neue Form der Motivation ist, dann werde ich diese wohl nicht bei uns einsetzen.

 

Sommerferien- Reisezeit- Flughafen und Nervenzusammenbrüche

Auch wir wollen wieder bei dieser Hitze in die Hitze reisen. Flughafen, Abflughallen und Wartezeiten, plus eine Endlose Flugzeit.

Früher habe ich immer schon davor alles gekauft, doch Zeitschriften kosten im Gegensatz zu allem anderen am Flughafen ja genauso viel wie im heimischen Supermarkt, somit sind bereits 30 Minuten der Wartezeit verstrichen, denn die Auswahl ist groß und die Entscheidung kann dauern, bei drei Kindern durchaus auch mehr als 30 Minuten.

Vorabend Check-In

Natürlich ist der Vorabend Check In super, aber geht eben auch nicht bei jeder Flugzeit. Somit entfällt das ein oder andere mal dieser nette Service der verschiedenen Flughäfen und Airlines.

Der Tag vor dem Abflug

An diesem Tag sollte man mich besser nicht ansprechen oder stören wenn ich meine Lippen leicht bewege, da ich meine Checkliste im Geiste noch einmal durchgehe und auch die Kofferaufteilung. Uns ist zwar noch nie ein Koffer verloren gegangen, aber wenn dann hätte ich gern in einem Koffer für jeden zwei Tage zum wechseln, denn ich traue durchaus den Airlines mit denen wir fliegen zu mir binnen zwei Tagen mein Gepäckstück nachzuliefern (aber wie gesagt noch nie passiert).

Dafür vergesse ich Socken, das ist jetzt bei einem Sommerurlaub nicht ganz so schlimm, aber ich vergesse Grundsätzlich für eine Person in unserer Familie Socken, ungünstig ist es wenn es die meines Angetrauten sind- der versteht bei Socken nämlich keinen Spaß.

In der Zeit in der ich unsere Koffer packe, haben meine drei wundervollen Kinder eine klare Aufgabe, Mama nicht ansprechen und Rucksäcke mit sinnvollen dem Urlaub entsprechenden Dingen zu packen.

Nun gehen die Meinungen was sinnvoll ist zwischen uns doch etwas auseinander. Ich halte das mitführen von ca. 40 Schleich Dinosauriern nicht für Zielführend mein Jüngster hingegen ist hier der Meinung die Einschränkung auf vierzig zeigen sein Entgegenkommen. An diesem Punkt, frägt man sich, ob es wirklich eine so gute Idee war den Kindern das Sprechen und leider auch Diskutieren beigebracht zu haben, es ist ja schön wenn Kinder in jungen Jahren bereits eine These, Synthese und Antithese bilden können – bringt einen beim Koffer packen aber erst durch die Einführung der Diktatur, „ich bin Deine Mutter- Du machst das jetzt!“ ans Ziel.

Wenn also ein max./min. Kompromiss von 10 Dinosauriern zustande kam, man dem Mittleren erklärt hat das es keine gute Idee ist Lego mitzunehmen weil die kleinen Teile ja verloren gehen und er ganz traurig ist, kann man mit seiner Pubertierenden Tochter noch ausdiskutieren ob bei 14 Tagen Urlaub 20 Nagellackfarben zwingend erforderlich sind!

Das Handgepäck der Mutter

Nun wäre es eine äußerst praktische Angelegenheit wenn man diesen Handtaschenzauber hätte wie Hermine aus Harry Potter, hat die gewöhnliche Muggel Mutter aber nicht.

Nasenspray für den Druckausgleich drei mal und im Zip Gefrierbeutel, Reisedokumente, Taschentücher Ladekabel für sämtliche Mobilendevices, Kinder in unserem Fall erst vier und Tablet PC, sowie ein Smartphone das man uns über Wasserschäden, oder sonstige Katastrophen auf dem laufenden halten kann.

Und dann eben noch ein Mäppchen mit Stiften, Ausbaubücher, Mandalas, Reisespiele, Karten, Dinge die die Kinder nicht kennen (weil neu) oder vergessen haben um die Flugzeit für alle Beteiligten zu verkürzen (gefühlt)

Wenn diese Hürde genommen ist kann der Urlaub kommen.

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