Zurück zu uns…

unser Urlaub begann zwar mit einigen Hindernissen, aber wir hatte eine tolle Zeit. An einem Tag gingen wir im Roten Meer schnorcheln, so richtig Touri-Mässig. Doch es war toll unser Kleiner tastete sich an das ganze unglaublich heran und zeigte auf beeindruckende Art und Weise was es heißt ein Kind zu haben, dass das Urvertrauen in seine Eltern einfach hat, die beiden anderen auch, aber er sprach darüber, er erklärte mir jeden Schritt den er machen wollte um sich das schnorcheln am Riff zu trauen.

Also einer von uns musste in der Nähe sein max 1 m denn , „wenn Papa oder Du da seit, kann mir ja eh nichts passieren!“, nächster Schritt Taucherbrille aufsetzen und ohne Schnorchel ins Wasser schauen, “ Mama. es muss sich schon lohnen das Risiko einzugehen!“, Schnorchel, ok die Flossen waren ihm suspekt und sie blieben im Boot.

Und dann schwammen wir ganz dicht, „Mama, wie eine Delphin-Familie“, das war ja schon einfach ein tolles Erlebnis dieses Kind mit seinen unglaublichen Gedanken z erleben, doch wir sahen noch etwas eine reisen große Wasserschildkröte schwamm mit uns, ihre rechte Fordere „Flosse“/“Fuss“ war verstümmelt und dennoch war sie einfach nur atemberaubend schön. „Man muss nicht perfekt sein- um schön und beeindruckend zu sein“, sagte meine Tochter hierzu nur und machte damit diesen Tag zu meinem Tag.

Denn nicht nur das wir einfach sehen konnten wir unglaublich schön die Welt, die Natur ist an der wir so fleissig vorbei rennen, ich sah auch das wir Rabeneltern einen verdammt guten „Job“ bei unseren Kindern gemacht haben.

Was mich aber wirklich entsetzt hat war eine Familie die mit zwei Kindern im Alter von 8-10 Jahren diese Schnorcheltour mitgemacht haben und die Kinder nicht schwimmen konnten. Neben der Tatsache das ich der Ansicht bin das jedes Kind zumindest mit dem Eintritt in die Grundschule das Seepferdchen haben sollte (und nein es ist nicht die Aufgabe der Schule dies zu tun), finde ich es gemein wenn Eltern ihren Kindern einen solchen Ausflug antun, diese beiden Mädels sahen bei schlappen 40Grad auf einem Boot mit Schwimmwesten und mussten allen anderen zuschauen, wenn dies eine neue Form der Motivation ist, dann werde ich diese wohl nicht bei uns einsetzen.

 

Die Entscheidung

Wie wir die Entscheidung getroffen haben bzw. warum unser Leben so ist wie es ist. Wir haben eine Entscheidung getroffen auf Basis von Beobachtungen der nicht Einstellungen von Kommilitoninnen meines Mannes. So kam es dazu, dass ich meine Kinder wie hier schon beschrieben während des Studiums bekommen habe sollte die Vorbehalte von Arbeitgebern gegenüber potenziell schwanger werdenden Mitarbeiterinnen abbauen. Das Unternehmen Mütter nicht gern einstellen hatten wir nicht bedacht, ehrlich auch nicht in Erwägung gezogen. Einer meiner Chefs im Praktikum fand mich super, gab mir ein Zeugnis (Eins mit Sternchen) und sagte dann „Einstellen kann ich Sie nicht ich kann doch keine Mutter einstellen, sie gehören hier nicht her“, nach der zweiten Absage ließ ich meine Kinder und meinen Familienstand aus dem Zeugnis und siehe da ich bekam Vorstellungsgespräche und wurde auch eingestellt, bei zwei großen Unternehmen bekam ich absagen obwohl das Gespräch super war und wir eigentlich uns schon einig waren, leider erwähnte ich hier beim Verabschieden meine Kinder.

Wir haben unsere Entscheidung die Kinder so früh zu bekommen niemals bereut. Auch wenn ich gegen unendlich viele Vorbehalte kämpfen muss.

An der evangelischen Hochschule in Ludwigsburg gab es in meinem letzten Semester eine super Vorlesung „Frauen in Führungspositionen“ eben dieses Seminar besuchte ich, es nahmen ausschließlich weibliche Kommilitoninnen teil, natürlich und auch Vorgabe des Seminars. Was begegnete mir hier? Die Anzahl an Anfeindungen war bei 90%, was ich in einem solchen Seminar suche, ich hätte meine Entscheidung doch getroffen! Drei Kinder damit wäre ja wohl klar das der Abschluss das letzte wäre was ich erreichen würde. „Du möchtest doch nicht im Ernst tatsächlich arbeiten?!“ Dein Mann verdient doch, das hast Du doch nicht nötig.

Es waren genau die Kommilitoninnen die für Qual pay und Gleichberechtigung demonstrierten und sich „Einsetzten“. Sie meinten auch das eine habe mit dem anderen nichts zu tun…. Ach, ja.

 

Als ich jetzt nach fünf Jahren erfolg im Beruf und einer nicht ganz schlechten Karriere und meiner drei Kinder einen kleinen Zusammenbruch hatte, kontaktierte mich auch eine dieser netten Personen auf Facebook und schrieb mir, dass es Ihr „wahnsinnig Leid tut und Sie nun hofft das ich endlich auf den RICHTIGEN Weg zurück komme, den Weg zu meiner einzig richtigen Rolle, da ich ja nun einsehen müsste das beides nicht geht.“

Ich hab daraus nur gelernt das ich hier und da noch etwas verbessern muss und das Prioritäten wichtig sind, zum Beispiel das ich nicht immer mit der Bügelwäsche auf dem laufenden sein muss….

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Die Entscheidung die wir getroffen haben, stellen wir immer wieder einmal in Frage- wann wenn ein AuPair wieder flopt oder wir an den selben Tagen wichtige Geschäfts-termine haben und jeder versuchen muss einen Kompromiss einzugehen.

Aber unterm Strich ist die Entscheidung eine die es durchaus lohnt nachzuahmen 😉

Urlaub mit -Hindernissen

Ich hatte einen Plan und wäre das Flugzeug nicht von der Landebahn gerutscht, dann wäre dieser auch aufgegangen. Wir hatten Zeitschriften gekauft und lagen wunderbar in der Zeit 20 Minuten später wäre Boarding und es würde losgehen- ein perfekter Plan und glückliche Kinder- sogar ein überteuerter Cappuccino war noch drin.

Dann kurz bevor wir unsere Pässe vorzeigen, nein genau als wir unser Pässe vorzeigen sollen, „der Flughafen ist gesperrt warten sie lieber noch vor der Passkontrolle“ sagte der nette Zöllner.

Tja und damit war es das dann auch mit meinen super Plänen- was nun- Hunger-Durst- etc. Hunger und Durst können aber unbestimmte Zeit nicht überbrücken. Da lobe ich mir die Digitalisierung – wie hat man das eigentlich früher gelöst wo man nicht mehrere Videos auf dem Rechner hatte.

Wir kamen an diesem Tag dank SUNexpress nicht mehr an unserem Urlaubsorten sondern durften im Dormero Hotel in Stuttgart Möhrigen übernachten, super im Food Corner bekamen wir leckere TK Ware und wussten der nächste morgen würde wieder Gepäckkontrolle, Sicherheit 2 Stunden warten bedeuten. Noch mehr Zeitschriften und wir könnten einen eigenen Kiosk aufmachen, doch man muss sagen auch Kinder sind von so einem Stress angenervt und meine waren so lieb und einfach nur Dankbar das Sie dann auch beinahe 24h später im Flieger saßen.

Ich gebe zu das die Landung mich ein wenig nervös machte, denn schließlich wussten wir ja nicht ob es der selbe Pilot war wie am Tag zuvor.

Die Landung ging gut und wir freuten uns nun einfach nur noch auf gemeinsame Zeit und ganz viel Sonne und Meer!

Unser Hotel das Radisson Blu in Ägypten ist optimistisch betrachtet zu 30% ausgebucht, was natürlich schade für die Kinder ist, denn deutsche Kinder findet man hier nicht. Eigentlich Schade denn ich habe noch kein Land erlebt das Familien mit drei Kindern so wertschätzend behandelt, dies merkt man auch am Publikum im Hotel, reiche Franzosen und Italiener alle mit mindestens drei Kindern.

Ägypten gilt aktuell als unsicher, obwohl es nicht einmal eine Reisewarnung gibt und ich muss sagen wir fühlen uns Sicher und wohl. Ein Zusammenbruch der Buchungszahlen und man merkt es denMenschen hier an Ängste sieht man jedem Einzelnen an und dennoch sind sie gute Gastgeber (zumeist).

 

Quality Time – so ein Quatsch oder doch der entscheidende Punkt

Ich wusste immer nicht was ich davon halten sollte, als ich jetzt nachschaute wie lange gibt es den Begriff schon staunte ich nicht schlecht, denn es gibt Ihn schon eine ganze Weile. „Den Begriff der Quality Time gibt es schon länger, als unser Bauchgefühl es uns glauben macht: Bereits 1972 entstand in den USA die Forderung nach dieser „hochwertigen Zeit“, die Berufstätige dem Partner und den Kindern widmen sollten, damit das Familienleben unter dem Job nicht leiden muss.

Was man auch immer von diesem Wort halten soll- Alibi oder nicht. Bei uns ist sie wichtig.

Als ich VWL studierte mit unserer Großen, holte ich sie immer aus der Krippe, nach der Vorlesung, dann gab es einen Obstteller und Zeit mit Mama, der Hausarbeit (Studium/klassischen Hausarbeit) sieht man nämlich nicht die Uhrzeit an in der man es gemacht hat.

Auch heute versuche ich so gut es geht, es ging während des Masters eher schlecht, wirkliche Zeit mit meinen Kindern und meinem Mann zu haben und zu genießen.

Abends wenn ich völlig kaputt nach Hause komme und eigentlich mir nur ein Bett wünsche, werde ich so liebevoll und begeistert begrüßt, dass der Wunsch nach dem Bett schnell in den Hintergrund rückt.

Wenn dann vor allem von meinen Söhnen kommt, kochen wir zusammen ist klar, schnell einen Salat machen und Reis, Nudeln, Fleisch etc. ist nicht. Gemeinsames Gemüse schnipseln und anbraten, erst einmal die Entscheidung was kochen wir, wird deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen und das Küche aufräumen erst recht.

Und es ist dann am Ende einfach immer nur schön, ja auch die Soßenflecken an meiner weißen Hochglanz Küche. Während des schneiden und rühren, braten, verquirlen werden die wichtigsten Ereignisse des Tages erzählt und ganz nebenbei, kann ich sagen das ich nur noch selten das Salz vergesse, denn meine Jungköche denken proaktiv mit.

Die beiden haben aber auch schon von beginn an ihre eigenen Küchenmesser und Frettchen gehabt. Die Kinderküchenmesser von WMF waren bei uns Jahre lang im dauen Einsatz inzwischen dürfen meine Kinder alle, alle Messer nutzen, denn auch hier können sie schon unterscheiden welches Messer für welche Zutat.

Meine Große macht aktuell nicht mehr so viel mit, wenn dann kocht sie für uns alle, was auch sehr schön ist da sie einfach mit ihren dreizehn Jahren schon sehr routiniert in der Küche ist.

Quality Time ist aber noch viel mehr….

meine Mutter war eine klassische Hausfrau und Mutter und ich kann behaupten sie hat nicht einmal ein Bruchteil dessen mit meiner Schwester und mir gemacht was ich mit meinen Kindern mache. Und ich mache dies nicht aus einem schlechten Gewissen heraus, ich bin wahnsinnig gern Mutter und ich arbeite ebenso gern. Alle drei Kinder habe ich bewusst bekommen und ich bin unendlich froh an diesen Wundern.

Jedes Kind hat verschiedene Interesse und ich versuche allen zu entsprechen, gemeinsam oder auch mit jedem allein. Malen, basteln, zeichnen, wandern, schwimmen, Fahrrad fahren, etc.

Aber auch die Zeit als Paar, fällt in diese Kategorie, denn wenn beide Arbeiten und man einen Schwung 😉 Kinder hat, dann kann es durchaus schnell einmal passieren, dass die Beziehung unter die Räder kommt.

Ein Abend einfach mal Essen gehen oder ins Kino klingt so banal und dann wenn man es dann einmal geschafft hat, überlegt man, wann war der letzte Besuch und stellt fest, ups auch schon wieder ein Jahr her.

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Ob der Name nun der Richtige ist, kann und will ich nicht beurteilen oder werten, für mich ist nur klar wenn man eine gute und intensive Bindung mit seinen Kindern haben möchte, seine Beziehung die „Goldene“ erreichen soll, braucht es das Bewusstsein das es nicht selbstverständlich ist einander zu haben.

…. und das berufsbegleitende Studium mit Kindern

Wie schon beschrieben hat das klassische Studium mit den dreien ganz toll geklappt, das berufsbegleitende Studium hat ebenfalls geklappt, war aber ein echter Kraftakt bei dem ich noch nicht sicher bin ob er das Wert war. Der Inhalt die Professoren es war alles perfekt von der Qualität höchst anspruchsvoll…. aber ich konnte es im laufe der zwei Jahre nicht mehr schätzen.

Im Laufe dieser zwei Jahre entwickelte sich auch meine berufliche Laufbahn rasant, die Belastung die Anforderungen stiegen von Semester zu Semester und von Karriereleitersprosse zu Karriereleitersprosse, diese Entwicklung verlief synchron und führte  zu Schlaflosigkeit, Bluthochdruck und Erschöpfungszuständen.

Meine Kinder unterstützenden mich ebenso wie mein Mann, wir hatten dennoch tolle Zeiten in den zwei Jahren. Von unseren Lerngruppen berichtete ich schon, diese Stunden in denen wir gemeinsam lernten waren für mich unglaublich kraftschöpfend und wertvoll. Was meine Kinder daraus gelernt haben, dass Erfolg und Leistung nicht vom Himmel fallen. Das wir gemeinsam Erfolge erreichen können und das gemeinsames Lernen positive Effekte hat.

Würde ich mit dem Wissen von heute die selbe Entscheidung treffen, wohl eher nicht.

Auch wenn ich auf mich und meine Familie unendlich stolz bin und wir uns den Master wirklich hart verdient haben. Mein Mann der diesen Wahnsinn mitgetragen hat, werde ich wohl irgendwann für die Heiligsprechung vorschlagen,  in dieser Zeit muss aber auch gesagt werden stand nicht nur einmal unsere Beziehung Spitz auf Knopf, denn es belastet schon sehr wenn man überhaupt keine Freizeit und gemeinsame Zeit mehr hat.

 

 

Das Studium mit Kind(ern)

Mit 21 Jahren bekam ich unsere große Tochter, da mein Mann feststellte, dass seine Kommilitoninnen keine Jobs gefunden haben. Begründung indirekt-könnten ja Schwanger werden. Schlechter Kommilitonen bekamen einen Job. Somit war für ihn klar, wenn wir das Thema in der Zeit meines Studiums „abhaken“ würde das sicher helfen.

Unsere Tochter kam dann schneller als erwartet sechs Wochen nach dem Fachabitur. Weitere fünf Wochen danach begann das VWL Studium an der Hochschule.

Ich hatte eine tolle Hochschule ich konnte unsere Tochter mitbringen und was vor einem Jahr durch die Medien ging wie toll ein Professor reagierte als ein Baby in der Vorlesung weinte, war für mich schon 2002 ganz normal. Meine ProfessorenInnen nahmen regelmäßig meine Kleine auf den Arm und trugen sie im Vorlesungssaal umher.

Aus anderen Gründen als meiner Tochter beendete ich das Studium nicht, aber es sollte nicht das Ende meiner akademischen Laufbahn sein. Als ich unseren Mittleren hatte wollte ich es noch einmal wagen, doch würde es gelingen. Also machte ich erst einmal einen versuch mit einer Ausbildung zur Ernährungsberaterin. Das funktionierte ausgesprochen gut, dann sollte doch ein Studium auch funktionieren.

Die Einschreibung bzw. Bewerbung verlief positiv und ich begann also das Studium der Sozialen Arbeit/ Sozial Pädagogik im Bachelor. Mitte des ersten Semester machte sich ein weiteres Familienmitglied bemerkbar. Würde Studieren mit drei Kindern auch funktionieren? Panik machte sich breit. Urlaubssemester – durchstudieren?

Der große Vorteil an meinem Bachelor es gab Block Vorlesungen Freitag/Samstag den ganzen Tag ein bis zwei Wochenenden und ein Modul war durch, das war der Plan im zweiten Semester machte ich weniger nach Themen meine Auswahl als nach Block-Veranstaltungen, ebenso im dritten so konnte ich mein Studium in der Regelstudienzeit abschließen. Unser Jüngster hatte verstanden das Mama das Studium wichtig ist, denn er kam in der vorlesungsfreien Zeit auf die Welt.

Da wir mit Beginn des Studiums auch ein AuPair hatten konnte ich an kurzen Tagen unseren Kleinen mitnehmen an langen Tagen ließ ich ihn zu Hause, zu viele Eindrücke zu viel Geräusche.

Wir meisterten als Familie ganz wunderbar das Studium, auch wenn ich zugeben muss das Hausarbeiten und die Abschlussarbeit mich sehr anstrengten. Die Kinder und meinen Mann allerdings auch. Meine Bachelor Arbeit schrieb ich nur am Wochenenden und wenn die Kinder schliefen. Da es Herbst war und nicht immer gutes Wetter wuchs die Allgemeinbildung unserer Kinder ungemein, denn an schlecht Wetter Tagen ging mein Mann mit den dreien ins Museum und an guten da er sich für Archäologie und Ausgrabungsstätten interessiert dort hin.

Die Frage unseres Mittleren als die Thesis gedruckt war, müssen wir jetzt nicht mehr am Wochenende raus? Fand ich doch reichlich amüsant.

Das Studium mit Kind ohne einen Job nebenbei ist durchaus machbar und etwas wo ich immer wieder machen würde, ganz im Gegensatz zu einem berufsbegleitenden Studium mit Kindern und Regelstudienzeit.

Dazu aber in einem anderen Bericht mehr….

Rahmenbedingungen und Regeln das A und O

Wenn wir ein neues AuPair suchen kommt immer die Frage wie sieht eine normale Woche bei Euch aus. Theoretisch ist alles bis auf die letzte Minute geplant. Die absolute Betonung liegt aber auf Theoretisch!

Was bestand hat sind die gemeinsamen Mahlzeiten und der damit verbundene Austausch, außerdem das immer einer von uns zu Hause ist und die Kinder ins Bett bringt. Ansonsten haben wir eher ein Rahmen in dem sich der ganz normale Wahnsinn abspielt.

Regeln und Rahmenbedingungen

Der Rahmen in dem sich alle von uns ob Erwachsener oder Kind bewegen ist klar gesteckt und alle kennen diese Regeln und versuchen diese auch einzuhalten. Termintreue ist ein Wort das unsere Kinder früh gelernt haben, Zuverlässigkeit und das Übernehmen von Aufgaben, jeder seinem Alter und seinem können entsprechend. Und darauf kann man sich bei unseren dreien tatsächlich immer verlassen.

Respekt und Vertrauen klingt immer sehr abgedroschen und kann das wirklich der Grund sein? Doch es ist der Grund und die Basis, es ist das was ein Gelingen ausmacht.

Ich habe einen Partner an meiner Seite der großen Respekt vor meiner akademischen Leistung hat und diese mit gefördert hat, ebenso meinen beruflichen Werdegang. Im Gegenzug habe ich seine Entscheidungen beruflich als auch privat immer mit getragen und Unterstützt, wir sind unsere Berater in beruflichen Dingen und schätzen und lieben uns als Menschen im privaten, wir kennen die Schwächen des anderen und akzeptieren diese. Wenn Kinder von Wertschätzung geprägt aufwachsen in einem gleichberechtigten Haushalt, kann man an ihnen dieselben Verhaltensmuster erkennen und merkt zudem das sich auch die Freundschaften verändern die die Kinder schließen.

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Die Gemeinsamkeiten und Einstellungen der Eltern, deren Umgang miteinander, prägt signifikant die Kinder und hat Auswirkungen auf deren Beziehungen und wird sicher langfristig auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft haben.

Whats App und Co unterstützen das „moderne“ Familienleben

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Wir haben eine Family WhatsApp Gruppe einmal mit einmal ohne AuPair. Wir haben einen Family Kalender aber keinen an der Wand einen in unser Cloud, denn dank der Digitalen Zeit geht Familienplanung hier tatsächlich einfacher. Alle Kinder kennen sich mit FaceTime und Skype aus und wir können sicher sein, dass der Austausch auf alle Fälle statt findet.

Meine Söhne haben fast ausschließlich Freunde mit den selben Lebensentwürfen der Eltern wie wir, wir wohnen in einem Neubaugebiet das durch den guten Betreuungsausbau  der Gemeinde für Familien in denen beide arbeiten wollen sehr attraktiv ist. Dieses gegenseitige Verständnis macht auch vieles einfacher und auch die Abstimmung, der Termine der Kinder, findet hier hauptsächlich via WhatsApp statt.

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Wir sitzen auf unsere Wolke und planen unsere Woche, unsere Abwesenheiten und unsere Kinder planen mit. Klassenarbeiten, Ausflüge, Mama weg, Papa weg, Schulaufführungen,…. Selbst wann welche Mülltonne raus muss ist hier dokumentiert und als Serie hinterlegt.

Wir bekommen seit wir diese Funktionen alle nutzen Informationen von unseren Kindern bereit gestellt die sehr lustig sind, erstaunlich was Kinder so alles planen.

Facetime und Skype

Sind mehr die Mama Tools, zumindest in unserer Familie, denn so kann ich den Kindern auch wenn ich wieder einmal auf Geschäftsreise bin doch noch richtig Gute Nacht sagen.

Auch wenn es meist zur Folge hat, dass ich meine Racker noch mehr vermisse.

Sommerferien- Reisezeit- Flughafen und Nervenzusammenbrüche

Auch wir wollen wieder bei dieser Hitze in die Hitze reisen. Flughafen, Abflughallen und Wartezeiten, plus eine Endlose Flugzeit.

Früher habe ich immer schon davor alles gekauft, doch Zeitschriften kosten im Gegensatz zu allem anderen am Flughafen ja genauso viel wie im heimischen Supermarkt, somit sind bereits 30 Minuten der Wartezeit verstrichen, denn die Auswahl ist groß und die Entscheidung kann dauern, bei drei Kindern durchaus auch mehr als 30 Minuten.

Vorabend Check-In

Natürlich ist der Vorabend Check In super, aber geht eben auch nicht bei jeder Flugzeit. Somit entfällt das ein oder andere mal dieser nette Service der verschiedenen Flughäfen und Airlines.

Der Tag vor dem Abflug

An diesem Tag sollte man mich besser nicht ansprechen oder stören wenn ich meine Lippen leicht bewege, da ich meine Checkliste im Geiste noch einmal durchgehe und auch die Kofferaufteilung. Uns ist zwar noch nie ein Koffer verloren gegangen, aber wenn dann hätte ich gern in einem Koffer für jeden zwei Tage zum wechseln, denn ich traue durchaus den Airlines mit denen wir fliegen zu mir binnen zwei Tagen mein Gepäckstück nachzuliefern (aber wie gesagt noch nie passiert).

Dafür vergesse ich Socken, das ist jetzt bei einem Sommerurlaub nicht ganz so schlimm, aber ich vergesse Grundsätzlich für eine Person in unserer Familie Socken, ungünstig ist es wenn es die meines Angetrauten sind- der versteht bei Socken nämlich keinen Spaß.

In der Zeit in der ich unsere Koffer packe, haben meine drei wundervollen Kinder eine klare Aufgabe, Mama nicht ansprechen und Rucksäcke mit sinnvollen dem Urlaub entsprechenden Dingen zu packen.

Nun gehen die Meinungen was sinnvoll ist zwischen uns doch etwas auseinander. Ich halte das mitführen von ca. 40 Schleich Dinosauriern nicht für Zielführend mein Jüngster hingegen ist hier der Meinung die Einschränkung auf vierzig zeigen sein Entgegenkommen. An diesem Punkt, frägt man sich, ob es wirklich eine so gute Idee war den Kindern das Sprechen und leider auch Diskutieren beigebracht zu haben, es ist ja schön wenn Kinder in jungen Jahren bereits eine These, Synthese und Antithese bilden können – bringt einen beim Koffer packen aber erst durch die Einführung der Diktatur, „ich bin Deine Mutter- Du machst das jetzt!“ ans Ziel.

Wenn also ein max./min. Kompromiss von 10 Dinosauriern zustande kam, man dem Mittleren erklärt hat das es keine gute Idee ist Lego mitzunehmen weil die kleinen Teile ja verloren gehen und er ganz traurig ist, kann man mit seiner Pubertierenden Tochter noch ausdiskutieren ob bei 14 Tagen Urlaub 20 Nagellackfarben zwingend erforderlich sind!

Das Handgepäck der Mutter

Nun wäre es eine äußerst praktische Angelegenheit wenn man diesen Handtaschenzauber hätte wie Hermine aus Harry Potter, hat die gewöhnliche Muggel Mutter aber nicht.

Nasenspray für den Druckausgleich drei mal und im Zip Gefrierbeutel, Reisedokumente, Taschentücher Ladekabel für sämtliche Mobilendevices, Kinder in unserem Fall erst vier und Tablet PC, sowie ein Smartphone das man uns über Wasserschäden, oder sonstige Katastrophen auf dem laufenden halten kann.

Und dann eben noch ein Mäppchen mit Stiften, Ausbaubücher, Mandalas, Reisespiele, Karten, Dinge die die Kinder nicht kennen (weil neu) oder vergessen haben um die Flugzeit für alle Beteiligten zu verkürzen (gefühlt)

Wenn diese Hürde genommen ist kann der Urlaub kommen.

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